Neuer See Falkenhagen Lage: westlich von Spandau
Die Wiesen sind gut und weiträumig, jeder findet hier sein Plätzchen ob im Schatten oder in der Sonne. Hier ist Familienbaden angesagt! Das Ufer ist flach, man kann plantschen, Ball spielen, alle möglichen aufblasbaren Schwimmhilfen ausprobieren und der Grund des Sees ist angenehm sandig, also ideal für Kinder. Die Jugendlichen aus den umliegenden Dörfern treffen sich hier um unter sich zu
Tegeler See Lage: Reinickendorf
Als einer der größten Berliner Seen gehört der Tegeler See hauptsächlich Segelbooten, Motorbooten, dem "Haifisch" und dem Raddampfer "Havel Queen". An der Größe gemessen existieren ziemlich wenige Stellen an denen man Baden kann und an denen oft großes Gedränge herrscht. Weniger frequentierte Badestellen zeichnen sich durch viel Bodenbewuchs und Schlingpflanzen aus. Extra zum Schwimmen muss man da nicht hinfahren, wenn man nicht gerade in der Nähe wohnt. Das Freibad Tegel am Westufer kostet Eintritt. Am Nordufer, der "Greenwichpromenade", gibt es eine lange Baumallee mit Bänken auf denen vornehmlich alte Menschen sitzen. Große Teile des Ostufers sind in der Hand von Bootsvereinen und öffentlich nicht zugänglich.
Jungfernheideteich Lage: Charlottenburg, U7-Siemensdamm
"Mama schau"! "Papa schau"! "Mama jetzt schau doch endlich"!!! Der See ist tagsüber fest in der Hand von Kindern. Das liegt wohl am sehr flachen sandigen Ufer, das auch für kleine Nichtschwimmer keine Gefahr darstellt. Die Gefahr besteht eher darin, von umherfliegenden Bällen erschlagen zu werden. Wenn sich die kleineren zur Sandmännchenzeit verziehen und die Teenager überhand nehmen wird man eher von Frisbies und Volleybällen angegriffen. Aber man kann ja auch in ruhigere Gefilde schwimmen. Am Ostufer gibt es eine große feinsandige Liegefläche, das Westufer ist ein kostenpflichtiges Freibad.
Groß-Glienicker See Lage: Nördlich von Potsdam, bei Gatow.
Einer der saubersten Seen von Berlin, man kann metertief bis zum Grund sehen. Es gibt große Liegewiesen und kaum bis keinen Müll. Man kann auch mit dem Auto direkt bis zum See fahren. Mitten durch den See verläuft die Grenze zwischen Berlin und Brandenburg.
Der Weiße See Lage: Weißensee, Berliner Allee
Süß sieht es aus, das in schmuckloser DDR-Romantik gestaltete Terrassenlokal "Milchhäuschen". Fast ist man versucht so wie früher auf den Kellner zu warten, der einem den Tisch zuweist. Der Weiße See ist gut für Leute, die beim Baden das Gefühl haben wollen, in einer Großstadt zu sein. Keine dreißig Meter vom See entfernt rattern Straßenbahnen vorbei. Es gibt einen Kinderspielplatz, ein Rehgehege, einen Bootsverleih und die Leute bleiben mit ihren Hunden meistens ordentlich auf den Gehwegen. Der See selbst ist angenehm hundefrei und es liegt auch kaum Müll in der Landschaft. Gebadet wird meist nackt, zum Sonnenbad ziehen sich die Leute in der Regel wieder an. Aber nicht alle. Der Grund ist aber ziemlich verschlammt, es gibt nur wenige Stellen, an denen man problemfrei in den See gehen kann.
Teufelssee Lage: Berliner Forst, Nähe Funkturm
Angenehm hundefrei und ein Paradies für FKK-ler. Fast alle hier treiben sich nackig rum. Es gibt eine große Liegewiese. Der See ist über die Teufelsseeallee auch gut mit dem Auto zu erreichen und hat jede Mange Parkplätze zur Verfügung. Das führt natürlich dazu, dass er - vor allem am Wochenende - immer gut besucht ist.
Griebnitzsee Lage: Bei Babelsberg.
Fast schon möchte man verzweifeln, wenn man die Griebnitzseepromenade - ein vornehmer Name für einen Waldweg - aus Richtung Kohlhasenbrück am Nordufer entlangfährt. Steile baumbewachsene Uferböschungen lassen den See nur ab und zu durchschimmern. Aber schon nach einer Viertelstunde radeln, kurz vor Klein-Glienicke, hat die Not ein Ende. Ca. zehn einsame Buchten, die man mit etwas Glück ganz für sich alleine haben kann. Das sandig-steinige Ufer ist ziemlich flach, man kann sich in Ruhe ins Wasser legen und ein gutes Buch lesen, wenn es einem auf dem Land zu heiß wird. Der Feind heißt hier: Wellen. Während auf dem Land hinter einem kaum etwas los ist, tut sich auf dem See jede Menge. Vom Ruderboot über Ausflugsdampfer bis hin zu schweren Lastkähnen bekommt man alles geboten.
Krumme Lanke Lage: Zwischen Grunewald und Zehlendorf.
Sonnenbaden ist hier schwierig. Jede Menge Bäume zwingen einen dazu, dass man ständig umziehen muss wenn man braun werden will. Aber dafür gibt es jede Menge einsame Uferplätze, in die man sich zurückziehen kann, am besten abends mit einer Flasche Wein oder so. Die Leute am See benehmen sich auch und lassen ihren Müll nicht irgendwo in der Landschaft liegen sondern sammeln ihn ordentlich neben dem Abfalleimer.
Nikolassee Lage: Am Autobahnkreuz Dreilinden
Wer an einem heißen Tag mal einen ganzen See für sich alleine haben will, der kann es hier probieren. Der Nikolassee hat in der Mitte eine kleine Badebucht, in die vielleicht 15 Menschen passen, die aber oft leer ist. Direkt am Ostufer läuft die Autobahn entlang und sorgt für einen guten Lärmpegel. Aber so schlimm ist das eigentlich gar nicht, man denkt eher: "Ooch die Armen in ihren Autos", während man relaxed am Ufer liegt und sich bis Com. 16.00 Uhr in der Sonne alt. Allerdings treffen hier gerne ab und zu stöckchenwerfwütige Weibchen ein. Zum Glück haben sie einen oder mehrere Hunde dabei, der ihnen den Stock wieder aus dem See hoch
Pohlesee Lage: Verlängerung vom Kleinen Wannsee
Das Rad an einen Baum lehnen, kurz eine Runde schwimmen und wieder weiterradeln - darauf sollte man sich hier beschränken. Längeres Niederlassen ist nicht angesagt, die zwei kleinen Badebuchten am Südufer werden im Minutentakt von Hunden und ihren stöckchenwerfenden Herrchen frequentiert. Das Nordufer ist mit Booten zugeparkt.
Schlachtensee Lage: Bei Zehlendorf.
Praktisch. Eine Liegewiese mit direktem S-Bahn-Anschluss. Keine 50 Meter von der Bahn zur hauptsächlich von jungen Leuten bevölkerten Wiese. Es gibt einen Bootsverleih, also muss man beim schwimmen aufpassen, dass man nicht überfahren wird. Man kann sich theoretisch auch in einer der vielen romantischen Buchten mit seinem Partner aneinanderkuscheln und auch nackt baden, aber es ist nicht leicht eine zu finden, die noch frei ist. Bei der S-Bahn-Station gibt es auch einen Imbiss.
Elsensee Lage: Im südöstlichen Umland, zwischen den Ortschaften Möllensse und Kagel.
Es gibt eine kleine Badestelle an der südwestlichen Seespitze, die auch gut mit dem Auto erreichbar ist. Die nächstgelegene S-Bahn-Station ist Erkner, mit dem Fahrrad fährt man ca. 40 Minuten bis zum See.
Flakensee, Erkner Lage: Im Osten Berlins, S-Bahn Erkner.
Ein großer See mit zwei kleinen Badestellen, die aber erstaunlicherweise sogar an einem warmen Sonntagnachmittag nicht überfüllt sind. Mit dem Fahrrad in ca. 10 Minuten von der S-Bahnstation Erkner aus zu erreichen. Das Ufer ist sandig, der Strand allerdings besteht aus einem Gemisch von Sand, Kronkorken und Zigarettenkippen. Auf dem See herrscht reger Bootsverkehr, beim Baden bekommt man reichlich Wellen geboten.
Peetzsee Lage: Östlich von Erkner
Am südöstlichen Ende gibt es eine große Badestelle mit viel feinem Sand und klarem Wasser. Von der S-Bahn-Station Erkner fährt man ungefähr 35 Minuten mit dem Fahrrad.
Werlsee Lage: Östlich von Erkner
Ein schöner See mit klarem, seidigen Wasser und großen Sandstränden. Von der S-Bahn-Station Erkner fährt man ungefähr 25 Minuten mit dem Fahrrad. Die Strände befinden sich am Süd- und Nordufer, jeweils in der Mitte des Sees.
Liepnitzsee Lage:Nördlich von Bernau
Unglaublich, wie es hier am Wochenende zugeht. Selbst in den kleinsten Buchten herrscht noch Gedränge, die Strände sind sowieso komplett überfüllt. Auf der am See verlaufenden B 273 parken die Autos kilometerlang Stoßstange an Stoßstange. Das macht absolut keinen Spaß mehr. Dabei könnte es so ein schöner See sein. Sauber, klares Wasser, romantische Umgebung. Ein Besuch lohnt sich durchaus, aber den sollte man besser an einem Dienstagnachmittag machen. Vom S-Bahnhof Bernau führt ein gut befahrbarer Radweg die 10 Kilometer bis zum See.
Kostenpflichte Bäder
Orankesee Lage: Weißensee.
Laut ist es hier - wegen der vielen Kinder, die sich in der Wasserrutschbahn vergnügen. Für 4 Euros Eintritt (Stand Juni 2003) darf man auf den Sandstrand, Kinder zahlen 2,50. Im hinteren kostenlosen Teil des Sees ist das Wasser wohl nicht wesentlich schmutziger, aber es schwimmt eine Ladung Natur drauf rum, die das Einsteigen zu einem Abenteuer macht, weil man den Grund nicht sieht. Den Durst löscht man im großen Biergarten.
Ziegeleisee, Lübars Lage: Berlin Nord, Lübars.
Der See ist komplett eingezäunt, dient als Freibad und kostet 4 Euros Eintritt (Stand August 2003).
Plötzensee Lage: Moabit.
Die südliche Hälfte vom Plötzensee hat einen Sandstrand, kostet aber vier Euros Eintritt (Stand: Sommer 2003). Im nördlichen Teil hat es eine kleine Liegewiese auf der sich die Leute meist nackt tummeln. Der Einstieg in den See ist etwas unbequem, aber dafür gratis. Der Plötzensee hat im Juni 2003 irgendein Lob einer EU-Kommission bekommen, weil er angeblich so sauber ist, dass er alle EU-Kriterien für Badeseen nicht nur erfüllt, sondern teilweise auch noch übertrifft. Sieht man dem See gar nicht an.
Großer Wannsee Lage: Wannsee eben.
Der berühmteste Berliner See, weil er so oft im Fernsehen kommt. Richtig genießen kann man ihn aber bloß wenn man mit einem Boot auf ihm herumfährt oder sich gegen Eintritt ins Strandbad legt.
Kiessee, Schildow Lage: Nördlich von Pankow, in Schildow.
Der See ist eingezäunt und kostet 2 Euros Eintritt (Stand August 2003). Es gibt zwei Strände, die sehr flach ins Wasser gehen und sich gut für Kinder eignen. Es gibt auch ein großes FKK-Gelände, einen Imbiss und es lassen sich auch ruhige Plätze abseits der tobenden Kids finden. Die S-Bahn-Station Mühlenbeck-Mönchmühle ist gleich ums Eck.